Stiftung Hahnenklee 10 Jahre Rückblick GZ

Stiftung punktet zum Zehnjährigen mit viel Qualität
Rückblick auf den 10. Geburtstag der „Stiftung Hahnenklee“; Elf Veranstaltungen fanden gute Resonanz

Matthias Brodowy mit Begleitung

Hahnenklee. Ihr Zehnjähriges Bestehen nahm die Stiftung Hahnenklee zum Anlass, das Jahr 2013 besonders zu würdigen und mit herausragenden Konzerten, Vorträgen und Lesungen in der Stabkirche. In einem Jahresrückblick hob Stiftungschefin Christ Schadt die Besonderheiten noch einmal hervor. Das Jubiläumsprogramm startete mit der“ Winterreise“ von Franz Schubert gesungen von dem Tenor Simon Bode unter der Begleitung von Nicholas Rimmer am Flügel.“ Der Winter war wirklich am 2. Februar in den Harz eingereist“, erinnert sich Schadt. Am 23. Februar folgte ein Kammerkonzert mit Henrike Brüggen, Klavier, und Marie-Stephanie Radauer-Platz, Violine. Beide Konzerte wurden gemeinschaftlich mit dem 11.Internationalen Musikfest Goslar-Harz veranstaltet.

Simon Bode und Nicholas Rimmer

Buntes Programm; Im März überreichte das Ensemble „Florilegium Musicum“ aus Clausthal-Zellerfeld der Stiftung einen bunten Strauß Barockmusik zum Geburtstag, und am Ostersonntag war „Frühlingshaftes Vergnügliches“ für Flöte, Gitarre und erzähltext von Klaus Jäckle und Charlotte Kinateder zu hören. Im April verschaffte sich Dr. Matthias Schlicht auf launige Art Gehör mit seinem pointierten kabarettistischen Einlagen und Liedern. Der Wonnemonat Mai wurde bereichert durch eine Lesung „Lyrik und Orgelmusik“ von Dr. Henning Ziebritzki und Martin Hofmann. Die letzten beiden Veranstaltungen waren ebenfalls Geburtstagsgeschenke für die Stiftung – es wurde keine Gage gezahlt, Einnahmen gingen auf das Stiftungskonto.

Martin Hofmann an der Gollorgel

Am 13.Juni konzertierte das Trio „Academia“ mit Kammermusik aus Barock und Impressionismus. Auch dieses Konzert wurde gemeinsam mit dem 11. Internationalen Musikfest Goslar-Harz Veranstaltet. Am 26. Mai gab der jetzige Vizekanzler Sigmar Gabriel, selbst auch Kuratoriums Mitglied der Stiftung, ein Heimspiel in Goslar mit einem Vortrag „ Das Wir entscheidet“ Im Juli schlossen sich zwei Veranstaltungen an: „Die Harzreise“, Dichterlesung mit Franz Liesen Lautenthal, und Ortspfarrer Dr. Frank Pritzke, Hahnenklee, sowie ein Vortrag mit Querflöte über „ Friedrich der Große“ von Vorstandsmitglied Jürgen Götz und Peter Hübner, Querflöte. Den Orgelpart übernahm Martin Hofmann.

Der Teufel wurde im September in die Stabkirche geholt in Gestalt eines Figurentheaters „ Der Teufel mit den 3 Goldenen Haaren“ vom Theater der Nacht aus Northeim. Dabei kamen nicht nur die Kleinen voll auf Ihre Kosten, auch die etwas Älteren und ganz Alten gerieten in den Bannkreis des Teufels.

Dr. Henning Ziebritzki

 

Abschluss mit Brodowy; Den Abschluss und besonderen Höhepunkt bildete die Weihnachtsveranstaltung der Stiftung mit dem Kabarettkonzert „Matthias Brodowy in Begleitung“, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2013. Matthias Brodowy gab sein Bestes, begleitet von Carsten Hormes, Bass und Wolfgang Stute, Cajon/Gitarre.

Künstlern, Publikum und Spendern sei das Gelingen dieses Besonderen Jubiläumsjahres zu verdanken, so Schadt. Es sei jedoch nicht nur die Stiftung Hahnenklee, die sich bemühe, die “Kultur in die Kirche“ zu holen, so gebietet es das Motto der Stiftung. Auch der Kirchenvorstand und die Kirchengemeinde lockten mit Ihren guten und außergewöhnlichen musikalischen Veranstaltungen wöchentlich von Mai bis Oktober zahlreiche Besucher nach Hahnenklee, denn diese Konzerte finden stets in einer gut besetzten, wenn nicht gar vollen Kirche statt.

Theater der Nacht

Gemeinde immer dabei; Der Kirchenvorstand war seiner Zeit im Jahre 2003 der Initiator für die Gründung der „Stiftung Hahnenklee“ die mit ihrem Kapital und den Spenden die Musik in der Kirche erhalten sollte und außerdem die Kantorenstelle von Martin Hofmann sicherstellen sollte, wenn vorerst auch nur als halbe Stelle. Allein zur Weihnachtszeit waren sechs Veranstaltungen in der Stabkirche zu erleben. Am 2. Januar läutete Martin Hofmann mit seinem Orgelkonzert das Jahr 2014 ein mit einem Programm das „Festliches, Virtuoses, Bekanntes, und Beliebtes auf der Goll-orgel“ präsentierte. Am 30. Januar um 16.30 Uhr geht es dann weiter: „Das Theater der Nacht“ aus Northeim kommt mit dem Märchen „Die Sterntaler“ in die Kirche. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Aus der GZ red/kem